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Archiv für Mai, 2007

    Kurator schachmatt

    Geschrieben von Ulana am 30. Mai 2007

    Eigentlich hatten wir uns alle drauf eingestellt, uns den ganzen Abend serienweise vom Kurator verhauen zu lassen, jenem nächsten Boss in Karazhan, bei dem wir bisher nicht einmal in die Nähe eines Firstkill gekommen waren. Also kurze Taktikbesprechung (diesmal mit zwei Tanks, ansonsten die ursprüngliche Taktik mit verteilter Aufstellung der Fernkämpfer und Heiler) und mal schauen, wie es läuft.

    … ooops

    Kurator down. First try, first kill.

    curator.jpg

    (Nachgestellte Szene)

    Was also nun tun, mit dem angebrochenen Abend? Niemand hatte sich auf weitere Gegner vorbereitet. Aber alle haben schon von dem legendären “Schachevent” gehört und so waren wir uns schnell einig: da wollen wir hin. Dazu mussten wir uns durch die gesamte (ziemlich unaufgeräumte) Bibliothek des Turmes kämpfen, durch ein paar Türen linsen (”huch, ein dicker Drache – ich glaube wir müssen doch in die andere Richtung”), bis wir schließlich am Ziel waren:

    chess1.jpg

    Um es kurz zu machen: Mit Schach hat das Event nicht wirklich viel zu tun (was die einen eher beruhigte, manche von uns aber auch schade fanden), es macht aber eine Menge Spaß. Und wenn man die erste Partie verliert (*hüstel*), kann man es einfach nochmal probieren.

    chess2.jpg

    Leider haben uns ab hier mehrere Disconnects einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir konnten trotz ausreichend Zeit auf der Uhr keine weiteren Bosse antesten. Aber es war schon so ein erfolgreicher, lustiger Abend und auch der Loot stimmte … findet zumindest Ulana in Anbetracht ihrer T4-Handschuhe *grins*.


      Muss Barnes jetzt gehen?

      Geschrieben von Ulana am 22. Mai 2007

      Ein Skandal jagt den nächsten in der Oper von Karazhan. Schon werden Forderungen laut, den Intendanten, Ansager und Regisseur Barnes durch einen fähigeren Nachfolger zu ersetzen. Nachdem – infolge des tragischen Zwischenfalls in der letzten Woche – die Hauptdarsteller von Romeo und Julia nicht mehr zur Verfügung standen, hatte Barnes versprochen, dass diesmal wieder die Aufführung selbst für Schlagzeilen sorgen werde.

      Den klassischen Stoff von Rotkäppchen und dem bösen Wolf inszenierte er gewohnt unkonventionell. Ein spartanisches Bühnenbild, kurze Dialoge und viel Action. Dass die Debütantin Axeldenta in der Rolle des Rotkäppchens ihren Text – das berühmte “Großmutter…” – eher stotternd, um nicht zu sagen “laggy”, herauswürgte, mag man ja noch der kunstvoll auf den Höhepunkt hin gesteigerten Spannung zurechnen. Ob es wirklich eine gute Idee ist, das Kleidchen des Mädchens durch eine schwere Panzerrüstung zu ersetzen mögen die Kenner der Materie entscheiden. Versteckter Hinweis auf das gepanzerte Selbst in Zeiten großer Not? Was aber gar nicht mehr geht, war die folgende Szene, in der ein auf zwei Beinen stehender Wolf (großartiges Kostüm!) eine Gruppe abwechselnd das Rotkäppchen mimender Laiendarsteller jagte, darunter bärtige Zwerge, hochgeschossene Nachtelfen und sogar ein Bär!

      Der traurige Höhepunkt dieser jämmerlichen Darbietung war, dass der Wolf vom Jäger (dargestellt von einer kugeligen kleinen Zwergin!) in der für das Publikum kaum einsehbaren hintersten Ecke der Bühne zur Strecke gebracht wurde:

      wolf

      Immerhin wurde dem Wolf am Ende fachgerecht der Bauch aufgeschlitzt und es kam Folgendes zum Vorschein:


        Es ist eine Tragödie!

        Geschrieben von Ulana am 14. Mai 2007

        Romeo und Julia, eine verbotene Liebe, zwei junge Menschen, die einander mehr bedeuten als das Leben. Das ist der Stoff aus dem die wahrscheinlich größte Tragödie der Theatergeschichte gestrickt ist.

        Eine Tragödie ganz anderer Art ereignete sich bei der jüngsten Aufführung in der Oper von Karazhan. Kaum hatte die liebreizende Julia die Bühne betreten, stürmte eine Horde wilgewordener Zuschauer unter dem wirren Schlachtruf “für Panem” nach vorne und tötete sie sowie den zur Hilfe eilenden Romeo noch bevor diese den legendären gemeinschaftlichen Freitod vollziehen konnten. Das wird ein Nachspiel haben!

        Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe: Wenn Sie Personen sehen, die folgende Gegenstände mit sich führen, verständigen Sie bitte sofort die nächste Dienststelle. Vorsicht, diese finsteren Gestalten sind wahrscheinlich bewaffnet und äußerst aggresiv.

        …ja, der Loot war auch eine Tragödie. Allerdings wird mit dem nächsten Patch eine Nachbesserung beider Items in Aussicht gestellt.

        Um das Wortspiel noch weiter auszureizen: Der Tragödie letzter Akt war natürlich, dass wir vor lauter Entsetzen über den spärlichen Loot vergessen haben, einen Screenshot zu machen. Dafür habe ich noch einen von kurz danach auf dem Weg zum Kurator:

        Karazhan Treppe


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