Kleine Mädchen verprügeln – pfuiGeschrieben von Karl am 5. Juli 2007 |
Mittwochs abend ins Kino gehen, das mach ich eigentlich nur, wenn die Sneak-Preview zu irgendeinem Mega-Blockbuster gezeigt wird, der am Donnerstag startet. Aber mir einen Film von 1939 anzuschauen, der auf einer Buchvorlage von 1900 basiert, das war mal was Neues.
Bevor wir das Kino betreten konnten, gab es leider einige Komplikationen. Moroes hatte furchtbar gute Laune, lachte uns die ganze Zeit aus und vermöbelte uns nach Strich und Faden. Keiner wusste genau warum, aber der hat uns erst nach unzähligen Wipes und eine Respawn-Runde später weitergelassen. Wir hatten aber Glück im Unglück und konnten noch in einer Spätvorstellung 10 Plätze im Kino ergattern.
Und weil wir nach erst zwei Bossen und schon 22.30 Uhr dringend ein Erfolgserlebnis brauchten, murmelten alle völlig verstört “nicht OZ, nicht OZ, nicht OZ” – den Kampf kannten wir nämlich noch nicht, nachdem wir hier jeweils viermal den Wolf und das Liebespäärchen besucht hatten. Der Ansager kommt raus, redet was von “Mädchen retten”, einige seufzen erleichtert “ahhhhh, Rotkäppchen”, einige andere “nicht OZ, nicht OZ…”, der Vorhang hebt sich – und die Tanks fragen ganz leise “äh, wen muss ich denn tanken?”.
2 Minuten später saßen wir wieder vollgebufft vor dem Vorhang und hauten nach einem lauten “Das ist doch nur ein Mädchen” kräftig rein, zündeten brav den Strohmann an, verschreckten den armen Löwen und widerlegten die These, dass in amerikanischen Filmen Kindern und Hunden nie was passiert.
Dafür muss unser Hexenmeister jetzt mit roten Frauenschuhen rumlaufen, die nebenbei noch als Ruhestein funktionieren. Wir notieren also: Zauberer von OZ: Erledigt!
5. Juli 2007 um 19:07
ja gratz:)
6. Juli 2007 um 10:06
Ähmm,
wie Frauenschuhe, dass hat mir keiner gesagt…….
6. Juli 2007 um 16:25
*kicher*