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Archiv für Juli, 2008

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SSC: Tiefenlord Karathress gibt auf!

Geschrieben von Ulana am 30. Juli 2008

Gut, dass wir neulich eine Abordnung zum Mount Hyjal geschickt haben, denn die Trohphäensammlung aus den T5-Instanzen haben wir bald komplett. Außer dem Leerhäscher – ja da müssen wir noch mal hin – fehlen nur noch die “Endbosse” im Auge und im Schlangenschrein. Und für die soll man sich wohl erstmal in Hyjal und im schwarzen Tempel ein wenig warmspielen.

Die Geschichte des Raids ist schnell erzählt. Hydross und Lurker locker abgefarmt. Bei den Mobgruppen allerdings immer mal wieder künstlich erzeugte Spannung, weil munter die Schäfchen rausgehauen wurden. Um zu Karathress zu gelangen, wollten wir an Leotheras vorbei (leider kein Hexer”tank”, um den auch eben noch zu legen) Bei den Trashmobgruppen hinter Leo ging es dann los mit den Wipes: Schäfchen rausgehauen, Pat geaddet, nicht ordentlich “gruppengekuschelt”. Die Nerven lagen blank. Murdax hat schon angedroht den Raid zu verlassen.

Schlechgelaunt standen wir vor Tiefenlord Karathress und baten ihn, unsere Stimmung ein wenig zu heben: “Also, wir hauen der Reihe nach Deine Tiefenwächter um, während Du sinnlos auf Örnii herumprügelst, hauen Dir dann ganz sanft auf den Kopf, nehmen den Loot und gehen wieder. Danach hast Du Feierabend.” “Nö” antwortete der doch glatt und demonstrierte seine unendliche Macht, indem er uns mal eben alle in die Geisterwelt beförderte. Zum Glück hatten wir aber noch ein Ass im Ärmel. Soulstone, alle wiederbeleben, durchbuffen, nochmal durchzählen, ob wirklich alle da sind. “Wir glauben, Du hast uns nicht ganz richtig verstanden. Wir sind hier, um Dir weh zu tun. So richtig dolle Aua machen. Wir machen das zur Not auch stundenlang. Und morgen kommen wir wieder!” “Äh” sagte Karathress, “na gut, aber lasst mich bitte das Gesicht wahren. Tut wenigstens so, als wäre es ein klein wenig schwer, mich ins Jenseits zu befördern. Gebt vor allem meinen Untergebenen vorher noch eine ordentliche Show.” “Okay”, sagte Murdax, “Hand drauf – und go!”

Tiefenlord Karathress gibt auf!

Und schon waren alle wieder bester Laune. Vielleicht sollten wir die Taktik auch mal bei anderen Bossen verwenden ;)


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Mount Hyjal: Wellenreiten

Geschrieben von Karl am 21. Juli 2008

Freitag wusste unser Bündnis nicht so recht, was man anstellen sollte. Im Schlangenschrein lagen schon die ersten zwei Bosse, im Auge ebenso. Und vier Stunden Zeit und ein fehlender Hexertank für Leotheras führten zu dem Entschluss: „Lass uns doch mal Mount Hyjal anschauen“.

Wir also schon mal mit 22 Mann und Frau losgezogen, den Raid auf dem Weg noch auf 25 Spieler aufgestockt, den lieben Thelos mit Engelszungen überredet, auf seinen Tank-Paladin Terek umzuloggen und schon standen wir in einer sonnigen Umgebung vor Frau Schattenmeer und packten unsere Picknick-Körbe aus.

Héllghóst stand mal wieder in Badehose da, tanzte und wollte sich nur mit Mühe überzeugen lassen, sich wieder anzuziehen. “Wieso Rüstung? Ihr habt mir was von Wellen erzählt. Ich will surfen.“ Murdax hatte sich in der Zwischenzeit an den umstehenden Wachen vorbeigeschmuggelt und versuchte, die hübsche Dame im Hintergrund anzubaggern und die belohnte ihn umgehend mit der „Bist Du bereit, Dein Leben für mich zu geben“-Nummer. Hätten wir die lieber von einem unserer Mädels anquatschen lassen – vielleicht hätte es dann einen Zickenkrieg gegeben und wir hätten die liebe Jaina looten können.

Die erste Wellenrunde zum testen lief schon erstaunlich gut und nachdem wir die Tankverteilung „Paladin fürs grobe und Einzeltanks für die dicken Viecher“ im Griff hatten, tauchte auch schon nach wenigen Versuchen der erste Boss mit dem dämlichen Namen Furor Winterfrost auf. Nein, der hat nix mit dem Weihnachtsmann zu tun. Und wenn man „Tod und Verfall“ und die Eisblitze einmal gesehen hat, kann man auch damit umgehen. Im zweiten richtigen Bossversuch musste sich der fiese Knochenkasper geschlagen geben.

Boss 1: Furor Winterfrost down!

In völliger Begeisterung schwingt sich der halbe Raid aufs Reittier und gallopiert schon über den Hügel, als Murdax maulte “Hey Leute, wartet bitte noch auf mich, ich will die Alte nochmal anbaggern“. Machte er natürlich auch und wieder mussten wir uns vor der netten Dame aufstellen, um neue Wellen ekliger Viecher abzuwehren.

Da diese Mob-Attacken fast genauso abliefen, wie bei den vorigen Phasen – nur halt durch ein paar Banshees verstärkt, standen wir nach zwei Versuchen also vor dem zweiten Boss Anetheron. Und weil der keine Lust hatte, seine Höllenbestien herbeizurufen (vielleicht waren die gerade richtig Surfen), ging der auch überraschend schnell zu Boden.

Boss 2: Anetheron down!

Bleibt also festzuhalten: Wellenreiten kann auch ohne Badehose Spaß machen und das Bündnis mit Semper Fidelis schreitet mit zügigen Schritten vorwärts.


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SSC: Leotheras down

Geschrieben von Neolith am 5. Juli 2008

Nachdem wir im letzten Raid Vorarbeit an Hydross und am Lurker geleistet hatten, stand diesen Freitag einer ausgedehnten Runde Elfenschubsen nur Morogrim im Weg, der aber relativ schnell das Zeitliche segnete. Das lies zum ersten Mal richtig viel Zeit für Leotheras.

Die brauchten wir auch, wie sich herausstellte – Leo hatte ein Talent dafür, mit letztem Aufbäumen den kompletten Raid zu legen:

Der erste richtige Versuch endet aufgrund des Wirbelns bei 3%, weil die Dämonenform fröhlich in den Raid bombt und so unser letztes Bischen Koordination flöten geht. Alles kein Problem, der Try war gut bis dahin, da ist sich der Raid einig.

Zweiter Versuch – Aggroprobleme und ein paar übernommene Spieler sorgen dafür, dass uns am Ende die Heiler fehlen und Leo schafft es mit 5%, den letzten von uns zum Friedhof zu befördern. Ärgerlich, aber kein Beinbruch. Allerdings werden erste Unmutsbekundungen wegens des “Scheißelfen mit seinen Klingen” laut.

Vollgebufft und mit ungemindertem Elan gehen wir den dritten Versuch an – wir haben ja viel dazugelernt. Leotheras leider auch, denn obwohl wir dieses Mal keinen Spieler an die inneren Dämonen verlieren, die Gruppenaufstellung perfekt eingehalten wird und jeder aus dem Klingenwirbel und dem Feuer rennt, schafft der Elf es, ganz zum Schluß systematisch alle DDs umzubringen. Als wir ihn auf 3% haben, leben nur noch Tanks und Heiler, die alles geben, um Leo unter “Haut ihn mit Stöckchen oder mit der Hand tot, aber haut ihn!” und “Heilt ihn in Grund und Boden!” Rufen noch weiter zu verhauen. Das letzte Stück zieht sich unglaublich dahin und leider behält der Elf schon wieder die Oberhand – mit 1%. Der Raid ergibt sich in Klageliedern und man hört im TS den ein oder anderen Kopf auf die Tischplatte fallen.

Unter Schluchtzen und wüsten Beschimpfungen gegenüber dem dämonischen Langohr stellt sich der Raid ein letztes Mal auf – immerhin sind nur noch 15 Minuten bis zum Respawn des Trashs. Und ganz locker und unspektakulär, so, als hätten wir es schon dutzende Male gemacht, geht Leotheras in die ewigen Jagdgründe ein und hinterläßt uns ein Dreierpack T5 Handschuhe.

Leotheras down

GZ an alle, die looten durften. :)


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